Nachbetrachtungen – ein interessanter Rückblick unserer Veranstaltungen.

Auf Entdeckungstour nach Paderborn - Quelle: Stadtanzeiger vom 18.05.2017

paderborn

250 Jahre Curort Meinberg - vom 13.5.2017

Führung durch den Kurpark bei bisschen Regen und viel Sonnenschein.

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms „250 Jahre Curort Meinberg“, das die GesUndTourismus HornBad Meinberg GmbH mit monatlichen Veranstaltungen in Kooperation mit verschiedenen Partnern ausrichtet, fand am 13.05.17 die 2. Veranstaltung des Heimatvereins Bad Meinberg unter diesem Motto statt.
14 interessierte Personen, darunter Kurgäste und Bürger aus Horn-Bad Meinberg, trafen sich an der Musikmuschel vor dem Brunnentempel, um an der Führung durch das Herzstück Bad Meinbergs, den Historischen Kurpark, teilzunehmen. Als beim Start noch dunkle Wolken am Himmel zu erkennen waren, ließ der einsetzende leichte Regen tatsächlich nicht lange auf sich warten. Er dauerte aber nur wenige Minuten, bis die Sonne zum Vorschein kam und dann bestes Wetter vorherrschte. Während Ernst Schaible und hin und wieder unterstützt durch Gerd Haut den im Mittelpunkt stehenden botanischen Bereich ausführlich erläuterten und dabei viele Fragen beantworteten, führte Wolfgang Diekmann in kurzen Wortbeiträgen Näheres zu den Gebäuden, der Geschichte und Anlage aus.

Ort-Im-KurparkDie Teilnehmer erfuhren viele Besonderheiten und einige Geschichten u.a. über die Kastanien, Linden, Ulmen, Hain- und Weißbuchen, Fichten und Tannen, Sumpfzypressen, Ahorne, Buchen, Roteichen, Eiben, Douglaisen, Hasel-, Bleistiftzeder-, Lebens-, Taschentuch-, Kuchen-, Urwald-Mammutbäume und vieles mehr.
Nach fast zweistündiger Führung rundete ein Kaffeetrinken in einem Gartencafe´ am Kurpark am See einen aufschlussreichen und hochinteressanten Samstagnachmittag bei herrlichem Sonnenschein ab.

Der Heimatverein Bad Meinberg plant, beim Jubiläums-Sommerfest am 02.09.17 neben einer Outdoor-Führung zu historischen Motiven im Kurpark und einer Führung zum Moorstich auch eine botanische Führung vom Kurpark am See bis zum Kohlenberg im Länderwaldpark Silvaticum anzubieten.

Beeindruckendes Wasserschloss Neuenheerse - vom 11.05.2017

Eine kleine Gruppe des Heimatvereins Bad Meinberg besuchte am 11.05.17 das Wasserschloss Neuenheerse und nahm an einer Führung teil.
 Bei dem Schloss handelt es sich um das ehemalige kaiserliche freiweltliche hochadelige Damenstift Bad Driburg-Neuenheerse, das von der Kulturstiftung Generalhonorarkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder geführt wird.

Auf einer Fläche von 2.500 qm sind ca. 20.000 Exponate je nach Interessenlage in den Bereichen Naturkunde, Heimatkunde, Jagdkulturen, Ethnographie, Kolonialgeschichte, Europäisches Kulturgut, Preußen und Stiftsgeschichte ausgestellt. Das Wasserschloss steht auf geweihten Boden und ist durch das Wasser der Nethequelle von einer Gräfte umgeben.

Während der Führung wurden in dem Museumsbereich Naturkunde u.a.  großartig präparierte, ausgestopfte Tiere aus der Arktis (Eisbär), aus Alaska (Polar- und Braunbären) und Afrika (Löwe, Tiger und eine Vielzahl von Gazellen und Antilopenarten) gezeigt. In der Ethnographie konnten Kunstwerke vieler Länder der Welt beobachtet werden – so z.B. Figuren, Masken, Goldstaubgewichte und Kultgefäße aus Afrika, Rindenbaststoffe, Schnitzereien und Muschelschmuck aus der Südsee, reiche Textilkunst aus Mittel- und Südamerika. Asien und Australien sind hier ebenfalls reichlich vertreten. Zur Jagdkultur und mittelalterlicher Jagdlappen zählen Zähne von Walen (von 1758) und Pulverhörner.

Die gut eine Stunde dauernde Führung wurde mit einem Rundgang um die beeindruckende Anlage und einem kurzen Besuch in der benachbarten Kirche abgeschlossen. Nach der Rückkehr aus Neuenheerse kehrte die Mini-Gruppe in ein Bad Meinberger Cafe` ein, um den schönen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken ausklinken zu lassen.

Hausinschriften und Symbole in Bad Meinberg - Rundgang vom 25.04.2017

12 interessierte Personen ließen es sich nehmen trotz kühler Temperaturen und gelegentlicher Regenschauer, an dem Rundgang am 25.04.17 durch Bad Meinberg zum Thema „Hausinschriften“ teilzunehmen. Der Heimatforscher Herbert Penke verfügt über eine der größten HausinschriftenDatensammlung – im Speziellen auch für Bad Meinberg. Dies veranlasste den Vorstand des Heimatvereins Bad Meinberg e.V., Herbert Penke zu bitten, hieraus eine Führung vor Ort im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen „250 Jahre Curort Meinberg“ zu realisieren. So kam es jetzt zu diesem Rundgang.

Hausinschriften sind Inschriften und Sprüche an Häusern und Giebeln, über Einfahrten und Eingängen. Sie stellen in kultur- und sozialgeschichtlicher Hinsicht einen echten Glücksfall für die Nachgeborenen dar. Zu erkennen sind oft z.B. der Zeitpunkt der Fertigstellung, der Veränderung, die Namen der Erbauer, der Anlass, die Schwierigkeiten, außergewöhnliche Ereignisse, weltliche und religiöse Sprüche, Schmuck, Symbole, Marken usw.

Gestartet wurde am Beinkerhof mit dem Hof Nr. 6, um dann die Häuser mit den Nummern 41 (Amelung) und 5 (Hagemeister – aus Backstein errichtet, nur noch der Dachgiebel noch traditionell in Fachwerk) an der Moorstraße, die Häuser mit den Nummern 39 (Schäfer) und 45 (Schlingmann) an der Bergstraße und mit der Nummer 36 (Budde) in der Brunnenstraße zu betrachten. Danach war ein Relikt einer Hofanlage in der Bachstraße (Hof Nr. 9 – Niederkönig) zu sehen, um dann zum Hof Nr. 2 (Niemeier), das zweitälteste Haus in Bad Meinberg, ein typisches Hallenhaus mit Dielentor, an der Brunnenstraße zu gelangen. Das Haus Nr. 97 (Twesmann) war die frühere Küsterschule. Das frühere Haus Vögeler Nr. 31 und der Alte Krug Nr. 107, beide Gebäude an der Zuwegung zum Kichhof gelegen, waren die nächsten Stationen. In der Allee bewunderte die Gruppe das Haus Nr. 29 (Henekamp). Während der Giebel des Hauses Parkstraße 4 (Dr. Schäfermeier) in Fachwerkbauweise mit Zierschnitzereien im Stil der Renaissance gestaltet wurde, entsprach die Inschrift dem damaligen Zeitgeist. Den Abschluss bildete das Haus Nr. 13 (Mönnich) in der Brunnenstraße mit der Inschrift: „Jenes Haus ist abgebrannt zu meinem großen Schaden, dieses wieder aufgebaut durch meines Gottes Gnaden“.

Zu den einzelnen Objekten und auch noch zu vielen weiteren Fachwerkhäusern, die in der Zwischenzeit nicht mehr vorhanden sind, gab es detaillierte Erläuterungen von Herbert Penke. Bei Kaffee, Tee, Kakao und Kuchen saß der überwiegende Teil der Gruppe noch im Hotel „Zum Stern“ gemütlich zusammen. Hier kam man zu dem Ergebnis, diesen gelungenen Themen-Ortsrundgang auch künftig als besondere Veranstaltung anzubieten.

Nachbetrachtung: Heimatverein auf Entdeckungstour in Paderborn vom 18.4.2017

PB_vomEine Gruppe von 14 Personen des Heimatvereins Bad Meinberg machte sich am Dienstag, 18.04.17 gegen 09.30 Uhr bei typischem Aprilwetter und spürbarer Kälte in Fahrgemeinschaften auf den Weg, um Paderborn, die Stadt des Wassers, zu entdecken.

Der geführte Stadtrundgang begann gegen 11 Uhr am Maspernplatz an der Paderhalle, dort wo sich zwei von noch vier erhaltenen Stadttürme befinden. Es ging dann weiter zum ältesten Fachwerkhaus der Stadt, das Adam- und Eva-Haus, ein Paradebeispiel für die Baukunst der Weserrenaissance, um dann zu dem Paderquellgebiet mit der ehemaligen Domdechanei zu gelangen.

Mitten im Zentrum der Stadt entspringt die Pader, Deutschlands kürzester Fluss. Aus mehr als 200 Quellen dringt das Wasser mit einer BILD_PBdurchschnittlichen Schüttung von 5000 Liter pro Sekunde. Anschließend stand die Kaiserpfalz mit der Bartholomäuskapelle (älteste Hallenkirche Deutschlands) an der Nordseite des Doms auf dem Programm. Über den Kreuzgang an den Drei-Hasen-Fenstern (eines der Wahrzeichen Paderborns) vorbei betrat die Gruppe den mächtigen Dom, bei dem im Übrigen der Übergang der Romanik zur Gotik stark zu erkennen ist (romanischer Turm, Kirchenschiff mit gotischen Fenstern und Krypta als Aufbewahrungsort der Gebeine des heiligen Liborius). Weiter führte die Führung am Diözesanmuseum und dem Neptunbrunnen vorbei zum dreigiebeligen Rathaus (Weserrenaissance), dem Kump (Brunnen vor dem Rathaus) bis in die ehemalige Jesuitenkirche mit dem rekonstruierten Hochaltar.
Nach der über 1 ½ Stunden dauernden Führung begab sich die Gruppe in das Cafe´ Barcelona, um das Gesehene und Gehörte weiter zu besprechen, sich zu stärken und aufzuwärmen.

Gegen 15 Uhr traf die Gruppe wieder in Bad Meinberg ein. Alle Teilnehmer stellten fest, dass es sich trotz lausiger Temperaturen gelohnt hat, diesen schönen Ausflug nach Paderborn unternommen zu haben, in eine Stadt mit ihrer bedeutenden Geschichte.

Als Steinmeier ein erlösendes Tor schoss - Quelle: LZ vom 24.03.2017

erloesendes_tor

Mit den Moormännern durch den Stinkebrink - Quelle: LZ vom 16.03.2017

Moormaenner

Pumpenanlage war der Höhepunkt - Quelle: Stadtanzeiger 618 vom 16.02.2017

Pumpenanlage

Zwei Wanderwege sind geplant - Quelle: Stadtanzeiger 618 vom 16.02.2017

zweiWanderwege

Auf dem Weg zu ||Schwarzen Gold|| - Quelle: LZ vom 01.02.2017

 

QSG_LZ010217

Es war eine gefragte Winterwanderung am 25. Januar 2017

Rund 60 Besucher…

..beteiligten sich an der ersten Veranstaltung des Heimatvereins Bad Meinberg in diesem Jahr. Darunter waren etliche Vereinsmitglieder, Kurgäste, Bürger aus Bad Meinberg und Umgebung. Sogar eine Wandergruppe aus Detmold kam extra mit dem Bus angereist, um bei der kleinen 5 km langen Winterwanderung auf der Moormeile dabei zu sein.wi001
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Diekmann begaben sich die Teilnehmer auf den VitalWanderWelt-Rundweg „Moormeile‘“, bei dem Wandern und Yoga miteinander verknüpft werden, unter der Leitung der Gästeführerin Monika Hoffmann-Böhme zum Moorstich „Stinkebrink“. Dort erläuterten Monika Hoffmann-Böhme, Ernst-Wilhelm Beckmeier (ehemaliger techn. Betriebsleiter des Staatsbades Meinberg) und Wolfgang Diekmann die Besonderheiten eines Niedermoores in einem Mineralwasserquellgebiet, die Moorlagerstätte selbst, den Moorabbau, die Mooraufbereitung, die Moorförderung und das Recyclingverfahren.

Ein Rundgang auf den Dämmen der Moorlagertaschen vermittelte die im dortigen Biotop vorherrschende besondere Atmosphäre – vor allem jetzt im Winter. Ein Höhepunkt stellte die Inbetriebnahme der fast 90 Jahre alten BorsigMammut-Pumpanlage dar. Nicht nur Technik-Freaks waren über die einmalige Anlage begeistert und erklärten ihr Wiederkommen. Auf dem Rückweg wanderte die Gruppe über den Sonnenweg entlang der Yoga-Info-Tafeln und dem Buschkampweg zur Gaststätte „Meinberger Schweiz“, um das Gesehene und die gesammelten Eindrücke untereinander auszutauschen.wi002

Übereinstimmend war bei den Teilnehmern herauszuhören, dass ihnen die kleine Winterwanderung gut gefallen hat. Es wurden schon Erkundigungen über die nächsten Aktivitäten des Heimatvereins Bad Meinberg eingeholt.

Alte Ansichten aus Bad Meinberg - vom 21.12.2016

alte_ansichtenQuelle: Stadtanzeiger, vom 21.12.2016 Nr. 616.

Denkmäler rücken in den Focus - vom 21.12.2016

denkmal_focus

Nachbetrachtung Museumsbesuch vom 6.11.2016

img_2384Eine kleine Gruppe (7 Personen) des Heimatvereins Bad Meinberg fuhr am Sonntag, 06.11.16 etwa um 14.15 Uhr in Fahrgemeinschaften vom Bad Meinberger Busbahnhof nach Detmold, um gegen 15.00 Uhr an einer öffentlichen Führung im Lippischen Landesmuseum Detmold teilzunehmen. Unser Ansinnen war es, den Hauptteil der Archäologischen Landesausstellung NRW mit dem Titel „Revolution Jungsteinzeit“ zu besichtigen. Extra für unsere kleine Gruppe stellte das Museum einen Führer ab, der uns gekonnt und wissensreich durch die hochinteressante Ausstellung führte. Wir erfuhren vom wohl größten Umbruch der Menschheitsgeschichte.
Nach 2,5 Millionen Jahren, in denen der Mensch als Jäger und Sammler lebte, wird er vor 12.000 Jahren erstmals sesshaft, errichtet Siedlungen mit festen Gebäuden, begann Getreide anzubauen und Vieh zu züchten. Die jungsteinzeitliche Revolution steht am Anfang der modernen Zivilisation in Europa und ist zugleich Ausgangspunkt für viele Errungenschaften, aber auch Probleme unserer Gegenwart. Um die vielen Eindrücke einer wirklich sehenswerten Ausstellung besser sacken zu lassen, begab sich die Gruppe nach etwa 1 ½ Stunden in das benachbarte Café „Jedermann“. Dort bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher lockerer Atmosphäre wurde noch vieles besprochen und ausgetauscht.

Alle Teilnehmer stellten fest, einen sehr schönen Nachmittag im Kreis des Heimatvereins Bad Meinberg erlebt zu haben.