Nachbetrachtung: Heimatverein auf Entdeckungstour in Paderborn vom 18.4.2017

PB_vomEine Gruppe von 14 Personen des Heimatvereins Bad Meinberg machte sich am Dienstag, 18.04.17 gegen 09.30 Uhr bei typischem Aprilwetter und spürbarer Kälte in Fahrgemeinschaften auf den Weg, um Paderborn, die Stadt des Wassers, zu entdecken.

Der geführte Stadtrundgang begann gegen 11 Uhr am Maspernplatz an der Paderhalle, dort wo sich zwei von noch vier erhaltenen Stadttürme befinden. Es ging dann weiter zum ältesten Fachwerkhaus der Stadt, das Adam- und Eva-Haus, ein Paradebeispiel für die Baukunst der Weserrenaissance, um dann zu dem Paderquellgebiet mit der ehemaligen Domdechanei zu gelangen.

Mitten im Zentrum der Stadt entspringt die Pader, Deutschlands kürzester Fluss. Aus mehr als 200 Quellen dringt das Wasser mit einer BILD_PBdurchschnittlichen Schüttung von 5000 Liter pro Sekunde. Anschließend stand die Kaiserpfalz mit der Bartholomäuskapelle (älteste Hallenkirche Deutschlands) an der Nordseite des Doms auf dem Programm. Über den Kreuzgang an den Drei-Hasen-Fenstern (eines der Wahrzeichen Paderborns) vorbei betrat die Gruppe den mächtigen Dom, bei dem im Übrigen der Übergang der Romanik zur Gotik stark zu erkennen ist (romanischer Turm, Kirchenschiff mit gotischen Fenstern und Krypta als Aufbewahrungsort der Gebeine des heiligen Liborius). Weiter führte die Führung am Diözesanmuseum und dem Neptunbrunnen vorbei zum dreigiebeligen Rathaus (Weserrenaissance), dem Kump (Brunnen vor dem Rathaus) bis in die ehemalige Jesuitenkirche mit dem rekonstruierten Hochaltar.
Nach der über 1 ½ Stunden dauernden Führung begab sich die Gruppe in das Cafe´ Barcelona, um das Gesehene und Gehörte weiter zu besprechen, sich zu stärken und aufzuwärmen.

Gegen 15 Uhr traf die Gruppe wieder in Bad Meinberg ein. Alle Teilnehmer stellten fest, dass es sich trotz lausiger Temperaturen gelohnt hat, diesen schönen Ausflug nach Paderborn unternommen zu haben, in eine Stadt mit ihrer bedeutenden Geschichte.

Als Steinmeier ein erlösendes Tor schoss - Quelle: LZ vom 24.03.2017

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Mit den Moormännern durch den Stinkebrink - Quelle: LZ vom 16.03.2017

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Pumpenanlage war der Höhepunkt - Quelle: Stadtanzeiger 618 vom 16.02.2017

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Zwei Wanderwege sind geplant - Quelle: Stadtanzeiger 618 vom 16.02.2017

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Auf dem Weg zu ||Schwarzen Gold|| - Quelle: LZ vom 01.02.2017

 

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Es war eine gefragte Winterwanderung am 25. Januar 2017

Rund 60 Besucher…

..beteiligten sich an der ersten Veranstaltung des Heimatvereins Bad Meinberg in diesem Jahr. Darunter waren etliche Vereinsmitglieder, Kurgäste, Bürger aus Bad Meinberg und Umgebung. Sogar eine Wandergruppe aus Detmold kam extra mit dem Bus angereist, um bei der kleinen 5 km langen Winterwanderung auf der Moormeile dabei zu sein.wi001
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Diekmann begaben sich die Teilnehmer auf den VitalWanderWelt-Rundweg „Moormeile‘“, bei dem Wandern und Yoga miteinander verknüpft werden, unter der Leitung der Gästeführerin Monika Hoffmann-Böhme zum Moorstich „Stinkebrink“. Dort erläuterten Monika Hoffmann-Böhme, Ernst-Wilhelm Beckmeier (ehemaliger techn. Betriebsleiter des Staatsbades Meinberg) und Wolfgang Diekmann die Besonderheiten eines Niedermoores in einem Mineralwasserquellgebiet, die Moorlagerstätte selbst, den Moorabbau, die Mooraufbereitung, die Moorförderung und das Recyclingverfahren.

Ein Rundgang auf den Dämmen der Moorlagertaschen vermittelte die im dortigen Biotop vorherrschende besondere Atmosphäre – vor allem jetzt im Winter. Ein Höhepunkt stellte die Inbetriebnahme der fast 90 Jahre alten BorsigMammut-Pumpanlage dar. Nicht nur Technik-Freaks waren über die einmalige Anlage begeistert und erklärten ihr Wiederkommen. Auf dem Rückweg wanderte die Gruppe über den Sonnenweg entlang der Yoga-Info-Tafeln und dem Buschkampweg zur Gaststätte „Meinberger Schweiz“, um das Gesehene und die gesammelten Eindrücke untereinander auszutauschen.wi002

Übereinstimmend war bei den Teilnehmern herauszuhören, dass ihnen die kleine Winterwanderung gut gefallen hat. Es wurden schon Erkundigungen über die nächsten Aktivitäten des Heimatvereins Bad Meinberg eingeholt.

Alte Ansichten aus Bad Meinberg - vom 21.12.2016

alte_ansichtenQuelle: Stadtanzeiger, vom 21.12.2016 Nr. 616.

Denkmäler rücken in den Focus - vom 21.12.2016

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Nachbetrachtung Museumsbesuch vom 6.11.2016

img_2384Eine kleine Gruppe (7 Personen) des Heimatvereins Bad Meinberg fuhr am Sonntag, 06.11.16 etwa um 14.15 Uhr in Fahrgemeinschaften vom Bad Meinberger Busbahnhof nach Detmold, um gegen 15.00 Uhr an einer öffentlichen Führung im Lippischen Landesmuseum Detmold teilzunehmen. Unser Ansinnen war es, den Hauptteil der Archäologischen Landesausstellung NRW mit dem Titel „Revolution Jungsteinzeit“ zu besichtigen. Extra für unsere kleine Gruppe stellte das Museum einen Führer ab, der uns gekonnt und wissensreich durch die hochinteressante Ausstellung führte. Wir erfuhren vom wohl größten Umbruch der Menschheitsgeschichte.
Nach 2,5 Millionen Jahren, in denen der Mensch als Jäger und Sammler lebte, wird er vor 12.000 Jahren erstmals sesshaft, errichtet Siedlungen mit festen Gebäuden, begann Getreide anzubauen und Vieh zu züchten. Die jungsteinzeitliche Revolution steht am Anfang der modernen Zivilisation in Europa und ist zugleich Ausgangspunkt für viele Errungenschaften, aber auch Probleme unserer Gegenwart. Um die vielen Eindrücke einer wirklich sehenswerten Ausstellung besser sacken zu lassen, begab sich die Gruppe nach etwa 1 ½ Stunden in das benachbarte Café „Jedermann“. Dort bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher lockerer Atmosphäre wurde noch vieles besprochen und ausgetauscht.

Alle Teilnehmer stellten fest, einen sehr schönen Nachmittag im Kreis des Heimatvereins Bad Meinberg erlebt zu haben.