Nachbetrachtungen – ein interessanter Rückblick unserer Veranstaltungen.

Erlebnisreicher Tag auf der Landesgartenschau in Bad Lippspringe 28. August 2017

 Erlebnisreicher Tag auf der Landesgartenschau in Bad Lippspringe
Für die Teilnehmer des Heimatvereins Bad Meinberg war die Fahrt zur Landesgartenschau nach Bad Lippspringe, die erstmalig vor einer Waldkulisse (Kurwald) stattfand, ein schönes Erlebnis. Gestartet wurde um 09.30 Uhr vom Busbahnhof Bad Meinberg.
In Bad Lippspringe auf dem Großparkplatz angekommen, stieg die Gruppe in einen Shuttle-Bus, der sogleich zum Landesgartenschau-Gelände fuhr.
Dort stand gegen 11.00 Uhr eine hochinteressante und abwechslungsreiche Führung auf dem Programm. Die Führung durch den Kaiser-Karls-Park und den Waldpark West vermittelte die gelungene Umsetzung des Gartenschaumottos

„Blumenpracht und Waldidylle“.
Der bisherige Kurpark wurde um 30 ha erweitert und wird in Zukunft ein begehrtes Ziel für Spaziergänger sein. Beliebte Anlaufpunkte waren u.a. Blumenbeete und -arrangements sowie Themengärten. Ferner zählten z.B. dazu die Friedenskapelle, der Platz der Gesundheit, der Glaubensgarten, die Partnerstädte Templin, Newbridge, der Duftgarten, Klang des Waldes, die Hausgärten, Staudengärten, die Mersmannteiche mit ihren Stegen und Dünen, die Niewels-Fontäne sowie die Rast in der dortigen Gastronomie Adlerwiese unter schattigen Bäumen.
Gegen 16.15 Uhr fuhr die Gruppe wieder zurück nach Bad Meinberg. Alle Teilnehmer stellten übereinstimmend fest, dass es auf der Landesgartenschau in Bad Lippspringe bei herrlichem Sonnenschein ein erlebnisreicher Tag war.

Bildimpressionen von Horst Tiemann

Bildimpressionen von Horst Tiemann zum Thema „Weisst Du noch wie es früher war?“ Moorgewinnungsgelände bei der Aktion am 6.4.2017 .

Klangvolles Erlebnis beim Orgelkonzert am 06.08.17

Bei herrlichem Wetter besuchten am frühen Nachmittag des 06.08.17 eine Gruppe des Heimatvereins Bad Meinberg, bestehend aus 8 Personen, ein großartiges Orgelkonzert in der Kirche zu Bösingfeld.

Es handelte sich dabei um eine Veranstaltung im Rahmen des 12. Lippischen Orgelsommers, der von der Lippischen Landeskirche (LLK) und vom Lippischen Heimatbund (LHB) in diesem Jahr im Jahr des Reformationsgedenkens ausgerichtet wird. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Gerald Busse (Kirchengemeinde und LLK) und Manfred Sieker (LHB) wurden die zahlreich erschienenen Besucher in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe sich die Besonderheiten der Evangelisch-reformierten Kirche zu Bösingfeld erläutern ließ, nahm die andere Gruppe in dieser Zeit an einem vom Heimat- und Verkehrsverein Bösingfeld bestens organisierten Kaffeetrinken im Gemeindehaus teil.

 Nach etwa 45 Minuten wechselten die Gruppen ihre Standorte. Gegen 16.30 Uhr versammelten sich alle Besucher wieder in der Kirche, um das sehnlichst erwartete Orgelkonzert zu verfolgen und zu genießen. Es spielte Adrian Büttemeier, Student der Evangelischen Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Detmold, Werke von J.S. Bach, G.A. Merkel, L. Hassler und N. Hakim in so gekonnter Weise, dass die Besucher dies zum Schluss mit einem langanhaltenden Beifall dankten. Die schöne Kirche, die klangvolle Orgel und der ausgezeichnete Orgelspieler bildeten einen wunderbaren Rahmen für ein gelungenes Konzert. Als die Bad Meinberger Gruppe gegen 18.15 Uhr wieder in Bad Meinberg eintraf, stellten alle Teilnehmer fest, einen schönen Nachmittag erlebt zu haben.

Es dürfte wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, dass der Heimatverein Bad Meinberg mit seinen Mitgliedern und Gästen eine solche Veranstaltung aufsuchen wird.

Fahrt nach Münster am 24. Juli 2017
Spannendes und Sehenswertes in Münster entdeckt

Die vom Heimatverein Bad Meinberg angebotene Tagesfahrt nach Münster mit der Bahn fand eine sehr starke Nachfrage. So waren die zur Verfügung stehenden Plätze sehr schnell ausgebucht.

Am 24.07.17 fuhren über 30 Personen bei Regen mit der Bahn von Horn-Bad Meinberg über Paderborn nach Münster, wo es dann ebenfalls regnete. Zwei Stadtführer empfingen die Gruppe am St. Paulus Dom. In der 1 ½-stündigen Führung erfuhren die Teilnehmer in konzentrierter Form alles das, was für Münster bedeutend und charakteristisch ist.

Dazu zählten der Dom (Klostergründung vom Sachsenmissionar Liudger auf dem Domhügel vor über 1200 Jahren, spätromanische Architektur mit gotischen Anbauten), die Lambertikirche (spätgotische Hallenkirche, Kardinal von Galen, der „Löwe von Münster“, drei eiserne Käfige, höchstes städt. Dienstzimmer Münsters, die Türmerstube), der Prinzipalmarkt (das Herz der historischen Hansestadt, das Ensemble besteht aus 48 Bogenhäusern mit ihren Gotik- und Renaissancegiebeln), das Historische Rathaus mit Stadtweinhaus (das Wahrzeichen Münsters mit seinen Giebeln, Stadtwaage) und der Friedenssaal (der wichtigste Raum im Rathaus, quasi wurde am 15.05.1648 die Geburtsurkunde der heutigen Niederlande ausgestellt und am 24.10.1648 beendete der Westfälische Frieden von hier und Osnabrück den 30-jährigen Krieg).

Nach einer Stärkung in der Mittagspause, wozu die Gruppe sich aufteilte und hierzu historische Gaststätten (z.B. Altes Gasthaus Leve, Gasthaus Stuhlmacher) aufsuchte, stand ein kleiner Stadtrundgang mit der Betrachtung von Skulpturen im öffentlichen Raum auf dem Programm. Zur Freude aller hellte sich das Wetter auf und ab da regnete es in Münster nicht mehr. Zwischenzeitlich schien sogar die Sonne. Zu unserer Gruppe stießen absprachegemäß zwei junge Leute (Carsten und Kirsten Bender) aus Horn-Bad Meinberg, die seit Jahren in Münster wohnen. Sie waren so freundlich uns noch Sehenswertes zu zeigen und zu erläutern. So suchten wir u.a. den Erbdrostenhof (Meisterwerk des Architekten Johann Conrad Schlaun), die Clemenskirche (runder Centralbau mit Kuppel und Laterne, beliebt als Hochzeitskirche) und verschiedene Skulpturen (wie z.B. die Kirschensäule, 100 Arme der Guan-yin, Toleranz durch Dialog) auf. Alle 10 Jahre stehen die skulptur projekte münster im Mittelpunkt der internationalen Kunstszene. So auch in der 5. Ausgabe vom 10.06. bis 01.10.2017. Über die Promenade, die wichtigste Verkehrsachse Münsters (eine autofreie Lindenallee, RadfahrerSchnellstraße) gingen die Teilnehmer wieder zurück zum Bahnhof Münster, der kürzlich nach drei Jahren Bauzeit neu eröffnet worden ist. Nach einer 2 ½-stündige Bahnfahrt erreichte man wieder Horn-Bad Meinberg im Regen.

Trotz des nicht so idealen Wetters waren sich alle Teilnehmer einig, einen interessanten und spannenden Ausflug, bei dem es viel zu entdecken gab, erlebt zu haben.

Zur Bildershow!

Mit dem Oldtimerbus ins Museum vom 29. Juni 2017

Kinderprojekt des Heimatvereins Bad Meinberg

Mit dieser Resonanz hatte niemand gerechnet, als die Vorankündigung im Stadtanzeiger erschienen war und die Handzettel über die Schulen in den Elternhäusern vorlagen. Im Minutentakt trafen bei Projektleiter Peter Egelkraut die Meldungen zur Teilnahme ein und bald schon waren alle 28 Plätze vergeben, so dass eine Warteliste eingerichtet werden musste. Leider verfügt der angemietete Oldtimerbus aus dem Jahre 1953 nicht über mehr Sitze, so dass hier schnell die Kapazität erreicht war.

Kinder_Tour
Am letzten Donnerstag war es dann soweit. Mit großen Augen verfolgten die Kinder, wie Busfahrer Klaus Wollny das historische Gefährt mit sicherer Hand auf den Meinberger Busbahnhof lenkte. Der liebevoll restaurierte Bus ist nicht nur von außen eine Augenweide, sondern auch die Inneneinrichtung löste bei den Kleinen eine Flut von Fragen aus, kaum hatten sie ihre Plätze eingenommen.

Auf nach Detmold hieß es nun, das Landesmuseum wartete. Dank einer Sondergenehmigung war es möglich, die Fußgängerzone zu durchfahren und direkt vor dem Ausstellungsgebäude zu parken. Im Foyer des Museums wartete schon Ute Lämmchen mit der Gitarre auf die Kinder und nach kurzer Begrüßung schallte das Lied “Weißt Du noch, wie‘s früher war…”  nach der Melodie “Marmor, Stein und Eisen bricht…“ durch die Halle, musikalisch unterstützt von einer spontan gebildeten Instrumentalgruppe.

Selbst Museumsleitung, Mitarbeiterinnen und andere Besucher stimmten mit ein, so dass das “Damm Damm” bis in die hintersten Winkel des ehrwürdigen Hauses schallte. Rasch waren danach zwei Gruppen gebildet und unter fachkundiger Führung der Museumspädagoginnen begannen die Führungen durch die Ausstellung “Kinder mobil”. Moderne und nostalgische Kinder- und Puppenwagenmodelle wurden ebenso präsentiert wie kleine Holzroller, Dreiräder und andere Fortbewegungsmittel bis in die heutige Zeit, mit denen Kinder spielten und spielen. Nebenbei erfuhren die kleinen Besucher auch viel über Wohn- und Lebensverhältnisse in historischer Zeit. Mit heute längst vergessenen Kinder-und Bewegungsspielen klang der Museumsgang aus.

Draußen warteten schon Wolfgang Diekmann und Horst Tieman vom Vorstand des Heimatvereins, denn nun war eine wohlverdiente Stärkung angesagt. Wie schon bei der ersten Projektveranstaltung “Moor” hatte Bäcker Mellies wiederum keine Mühen gescheut und auf einem großen Blech einen Oldtimerbus gebacken, der im Nu und mit Genuss restlos verzehrt wurde.

Gut gelaunt und voller Eindrücke ging es zurück in den Kurort und Kinder und Erwachsene waren sich einig: Das war super!

Als kleines Dankeschön an die Sponsoren, durch deren Spenden diese Fahrt erst möglich wurde, ging es anschließend mit diesen Personen noch zu einer kurzen Rundfahrt um Bad Meinberg, die im Historischen Kurpark endete. Dort klang der Tag mit einer Weltpremiere aus. Erstmals gab es den “Brunnentempel “Sundowner” zu  trinken.

Text: Peter Egelkraut – Fotos: Horst Tiemann – Zur BilderShow

Schnatgang zur Werrequelle und Windmühle am 15.06.17

Nachbetrachtung über einen gelungenen Schnatgang zu den Zielen Werrequelle und Windmühle

Bei herrlichem Wetter startete am 15.06.17 (Fronleichnam) um 14 Uhr eine Gruppe von 11 Personen vom Brunnentempel im Historischen Kurpark von Bad Meinberg aus zu einem Schnatgang Richtung Werrequelle und Windmühle.

Zuvor wurde die Begrifflichkeit Schnatgang geklärt. Der Schnatgang (auch Schnadegang genannt), ist ein in Westfalen und Hessen wiederbelebter alter, seit Jahrhunderten bestehender Brauch der Grenzbegehung. „Schnade“ ist verwandt mit „Schneise“ und bedeutet Grenze. Zurückzuführen sind die Rundgänge auf Streitigkeiten der Orte wegen angeblicher oder tatsächlicher Grenzverschiebungen. Da die zu erwanderten Ziele (Werrequelle in Wehren und Windmühle in Fissenknick) von Bad Meinberg aus in verschiedenen Ortsteilen der Stadt Horn-Bad Meinberg liegen, waren ehemalige Grenzen zu absolvieren.

werre01Zum eher unauffälligen Quellort Werre (die Werre entspringt fast im Sumpf) gelangte die Gruppe durch den Hauptkurpark, Kurpark am See, Länderwaldpark Silvaticum, auf dem Wällenweg und einer Landstraße in Wehren. Man erfuhr dort u.a., dass die Werre in Wehren bei 245 m über NN entspringt und in 42 m über NN in Bad Oeynhausen in die Weser mündet. Nach einer kurzen Pause wanderte die Gruppe weiter und erreichte nach einer etwa mehr als 2-stündiger Wanderung das Ziel die Windmühle in Fissenknick. In der dortigen Gaststätte waren für die Gruppe auf der Außenterrasse Plätze zum Kaffeetrinken reserviert.
Der HV-Vorsitzende Wolfgang Diekmann gab einen kurzen geschichtlichen Überblick zur Fissenknicker Windmühle. Er erwähnte, dass die ursprüngliche Mühle, das Original, von 1315 stammt. Sie wurde durch Brände und kriegerische Auseinandersetzungen mehrfach zerstört, aber immer wieder durch engagierte Personen aufgebaut.

muehle001Bei der jetzigen Windmühle handelt es sich um die vom ortsansässigen Bauern Jochen Bernd Dickewied erbaute Mühle, die ebenfalls 1901 vollständig abbrannte, aber 1925 von Mitgliedern des Kur- und Verkehrsvereins wieder restauriert und sehr originalgetreu hergerichtet wurde.  Der Name Fissenknick leitet sich übrigens von dem Bau einer Verbindungsstraße ab, die über das Grundstück des Eigentümers mit dem Namen Fissenmöller führte und in dem Areal einen Knick macht. Die Wirtin Birgit Lemke steuerte zur Freude aller Teilnehmer sodann eine Geschichte über die Prominenz in der Windmühle bei, die sich dort aufgehalten haben soll. In diesem Fall sollte es sich dabei um Ernest Hemingway gehandelt haben. Passend dazu servierte das Haus den wanderlustigen Gästen das köstliche Getränk “Lippische Caipirinha a` la Hemingway.

Gegen 18 Uhr machte sich die Gruppe auf den Rückweg. Bad Meinberg wurde gegen 18.30 Uhr erreicht. Alle Teilnehmer sprachen von einer gelungenen Veranstaltung, die bald eine Wiederholung erfahren sollte.

Auf Entdeckungstour nach Paderborn - Quelle: Stadtanzeiger vom 18.05.2017
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250 Jahre Curort Meinberg - vom 13.5.2017

Führung durch den Kurpark bei bisschen Regen und viel Sonnenschein.

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms „250 Jahre Curort Meinberg“, das die GesUndTourismus HornBad Meinberg GmbH mit monatlichen Veranstaltungen in Kooperation mit verschiedenen Partnern ausrichtet, fand am 13.05.17 die 2. Veranstaltung des Heimatvereins Bad Meinberg unter diesem Motto statt.
14 interessierte Personen, darunter Kurgäste und Bürger aus Horn-Bad Meinberg, trafen sich an der Musikmuschel vor dem Brunnentempel, um an der Führung durch das Herzstück Bad Meinbergs, den Historischen Kurpark, teilzunehmen. Als beim Start noch dunkle Wolken am Himmel zu erkennen waren, ließ der einsetzende leichte Regen tatsächlich nicht lange auf sich warten. Er dauerte aber nur wenige Minuten, bis die Sonne zum Vorschein kam und dann bestes Wetter vorherrschte. Während Ernst Schaible und hin und wieder unterstützt durch Gerd Haut den im Mittelpunkt stehenden botanischen Bereich ausführlich erläuterten und dabei viele Fragen beantworteten, führte Wolfgang Diekmann in kurzen Wortbeiträgen Näheres zu den Gebäuden, der Geschichte und Anlage aus.

Ort-Im-KurparkDie Teilnehmer erfuhren viele Besonderheiten und einige Geschichten u.a. über die Kastanien, Linden, Ulmen, Hain- und Weißbuchen, Fichten und Tannen, Sumpfzypressen, Ahorne, Buchen, Roteichen, Eiben, Douglaisen, Hasel-, Bleistiftzeder-, Lebens-, Taschentuch-, Kuchen-, Urwald-Mammutbäume und vieles mehr.
Nach fast zweistündiger Führung rundete ein Kaffeetrinken in einem Gartencafe´ am Kurpark am See einen aufschlussreichen und hochinteressanten Samstagnachmittag bei herrlichem Sonnenschein ab.

Der Heimatverein Bad Meinberg plant, beim Jubiläums-Sommerfest am 02.09.17 neben einer Outdoor-Führung zu historischen Motiven im Kurpark und einer Führung zum Moorstich auch eine botanische Führung vom Kurpark am See bis zum Kohlenberg im Länderwaldpark Silvaticum anzubieten.

Beeindruckendes Wasserschloss Neuenheerse - vom 11.05.2017

Eine kleine Gruppe des Heimatvereins Bad Meinberg besuchte am 11.05.17 das Wasserschloss Neuenheerse und nahm an einer Führung teil.
 Bei dem Schloss handelt es sich um das ehemalige kaiserliche freiweltliche hochadelige Damenstift Bad Driburg-Neuenheerse, das von der Kulturstiftung Generalhonorarkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder geführt wird.

Auf einer Fläche von 2.500 qm sind ca. 20.000 Exponate je nach Interessenlage in den Bereichen Naturkunde, Heimatkunde, Jagdkulturen, Ethnographie, Kolonialgeschichte, Europäisches Kulturgut, Preußen und Stiftsgeschichte ausgestellt. Das Wasserschloss steht auf geweihten Boden und ist durch das Wasser der Nethequelle von einer Gräfte umgeben.

Während der Führung wurden in dem Museumsbereich Naturkunde u.a.  großartig präparierte, ausgestopfte Tiere aus der Arktis (Eisbär), aus Alaska (Polar- und Braunbären) und Afrika (Löwe, Tiger und eine Vielzahl von Gazellen und Antilopenarten) gezeigt. In der Ethnographie konnten Kunstwerke vieler Länder der Welt beobachtet werden – so z.B. Figuren, Masken, Goldstaubgewichte und Kultgefäße aus Afrika, Rindenbaststoffe, Schnitzereien und Muschelschmuck aus der Südsee, reiche Textilkunst aus Mittel- und Südamerika. Asien und Australien sind hier ebenfalls reichlich vertreten. Zur Jagdkultur und mittelalterlicher Jagdlappen zählen Zähne von Walen (von 1758) und Pulverhörner.

Die gut eine Stunde dauernde Führung wurde mit einem Rundgang um die beeindruckende Anlage und einem kurzen Besuch in der benachbarten Kirche abgeschlossen. Nach der Rückkehr aus Neuenheerse kehrte die Mini-Gruppe in ein Bad Meinberger Cafe` ein, um den schönen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken ausklinken zu lassen.

Hausinschriften und Symbole in Bad Meinberg - Rundgang vom 25.04.2017

12 interessierte Personen ließen es sich nehmen trotz kühler Temperaturen und gelegentlicher Regenschauer, an dem Rundgang am 25.04.17 durch Bad Meinberg zum Thema „Hausinschriften“ teilzunehmen. Der Heimatforscher Herbert Penke verfügt über eine der größten HausinschriftenDatensammlung – im Speziellen auch für Bad Meinberg. Dies veranlasste den Vorstand des Heimatvereins Bad Meinberg e.V., Herbert Penke zu bitten, hieraus eine Führung vor Ort im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen „250 Jahre Curort Meinberg“ zu realisieren. So kam es jetzt zu diesem Rundgang.

Hausinschriften sind Inschriften und Sprüche an Häusern und Giebeln, über Einfahrten und Eingängen. Sie stellen in kultur- und sozialgeschichtlicher Hinsicht einen echten Glücksfall für die Nachgeborenen dar. Zu erkennen sind oft z.B. der Zeitpunkt der Fertigstellung, der Veränderung, die Namen der Erbauer, der Anlass, die Schwierigkeiten, außergewöhnliche Ereignisse, weltliche und religiöse Sprüche, Schmuck, Symbole, Marken usw.

Gestartet wurde am Beinkerhof mit dem Hof Nr. 6, um dann die Häuser mit den Nummern 41 (Amelung) und 5 (Hagemeister – aus Backstein errichtet, nur noch der Dachgiebel noch traditionell in Fachwerk) an der Moorstraße, die Häuser mit den Nummern 39 (Schäfer) und 45 (Schlingmann) an der Bergstraße und mit der Nummer 36 (Budde) in der Brunnenstraße zu betrachten. Danach war ein Relikt einer Hofanlage in der Bachstraße (Hof Nr. 9 – Niederkönig) zu sehen, um dann zum Hof Nr. 2 (Niemeier), das zweitälteste Haus in Bad Meinberg, ein typisches Hallenhaus mit Dielentor, an der Brunnenstraße zu gelangen. Das Haus Nr. 97 (Twesmann) war die frühere Küsterschule. Das frühere Haus Vögeler Nr. 31 und der Alte Krug Nr. 107, beide Gebäude an der Zuwegung zum Kichhof gelegen, waren die nächsten Stationen. In der Allee bewunderte die Gruppe das Haus Nr. 29 (Henekamp). Während der Giebel des Hauses Parkstraße 4 (Dr. Schäfermeier) in Fachwerkbauweise mit Zierschnitzereien im Stil der Renaissance gestaltet wurde, entsprach die Inschrift dem damaligen Zeitgeist. Den Abschluss bildete das Haus Nr. 13 (Mönnich) in der Brunnenstraße mit der Inschrift: „Jenes Haus ist abgebrannt zu meinem großen Schaden, dieses wieder aufgebaut durch meines Gottes Gnaden“.

Zu den einzelnen Objekten und auch noch zu vielen weiteren Fachwerkhäusern, die in der Zwischenzeit nicht mehr vorhanden sind, gab es detaillierte Erläuterungen von Herbert Penke. Bei Kaffee, Tee, Kakao und Kuchen saß der überwiegende Teil der Gruppe noch im Hotel „Zum Stern“ gemütlich zusammen. Hier kam man zu dem Ergebnis, diesen gelungenen Themen-Ortsrundgang auch künftig als besondere Veranstaltung anzubieten.

Nachbetrachtung: Heimatverein auf Entdeckungstour in Paderborn vom 18.4.2017

PB_vomEine Gruppe von 14 Personen des Heimatvereins Bad Meinberg machte sich am Dienstag, 18.04.17 gegen 09.30 Uhr bei typischem Aprilwetter und spürbarer Kälte in Fahrgemeinschaften auf den Weg, um Paderborn, die Stadt des Wassers, zu entdecken.

Der geführte Stadtrundgang begann gegen 11 Uhr am Maspernplatz an der Paderhalle, dort wo sich zwei von noch vier erhaltenen Stadttürme befinden. Es ging dann weiter zum ältesten Fachwerkhaus der Stadt, das Adam- und Eva-Haus, ein Paradebeispiel für die Baukunst der Weserrenaissance, um dann zu dem Paderquellgebiet mit der ehemaligen Domdechanei zu gelangen.

Mitten im Zentrum der Stadt entspringt die Pader, Deutschlands kürzester Fluss. Aus mehr als 200 Quellen dringt das Wasser mit einer BILD_PBdurchschnittlichen Schüttung von 5000 Liter pro Sekunde. Anschließend stand die Kaiserpfalz mit der Bartholomäuskapelle (älteste Hallenkirche Deutschlands) an der Nordseite des Doms auf dem Programm. Über den Kreuzgang an den Drei-Hasen-Fenstern (eines der Wahrzeichen Paderborns) vorbei betrat die Gruppe den mächtigen Dom, bei dem im Übrigen der Übergang der Romanik zur Gotik stark zu erkennen ist (romanischer Turm, Kirchenschiff mit gotischen Fenstern und Krypta als Aufbewahrungsort der Gebeine des heiligen Liborius). Weiter führte die Führung am Diözesanmuseum und dem Neptunbrunnen vorbei zum dreigiebeligen Rathaus (Weserrenaissance), dem Kump (Brunnen vor dem Rathaus) bis in die ehemalige Jesuitenkirche mit dem rekonstruierten Hochaltar.
Nach der über 1 ½ Stunden dauernden Führung begab sich die Gruppe in das Cafe´ Barcelona, um das Gesehene und Gehörte weiter zu besprechen, sich zu stärken und aufzuwärmen.

Gegen 15 Uhr traf die Gruppe wieder in Bad Meinberg ein. Alle Teilnehmer stellten fest, dass es sich trotz lausiger Temperaturen gelohnt hat, diesen schönen Ausflug nach Paderborn unternommen zu haben, in eine Stadt mit ihrer bedeutenden Geschichte.

Als Steinmeier ein erlösendes Tor schoss - Quelle: LZ vom 24.03.2017
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Mit den Moormännern durch den Stinkebrink - Quelle: LZ vom 16.03.2017
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Pumpenanlage war der Höhepunkt - Quelle: Stadtanzeiger 618 vom 16.02.2017
Pumpenanlage
Zwei Wanderwege sind geplant - Quelle: Stadtanzeiger 618 vom 16.02.2017
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Auf dem Weg zu ||Schwarzen Gold|| - Quelle: LZ vom 01.02.2017

 

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Es war eine gefragte Winterwanderung am 25. Januar 2017

Rund 60 Besucher…

..beteiligten sich an der ersten Veranstaltung des Heimatvereins Bad Meinberg in diesem Jahr. Darunter waren etliche Vereinsmitglieder, Kurgäste, Bürger aus Bad Meinberg und Umgebung. Sogar eine Wandergruppe aus Detmold kam extra mit dem Bus angereist, um bei der kleinen 5 km langen Winterwanderung auf der Moormeile dabei zu sein.wi001
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Diekmann begaben sich die Teilnehmer auf den VitalWanderWelt-Rundweg „Moormeile‘“, bei dem Wandern und Yoga miteinander verknüpft werden, unter der Leitung der Gästeführerin Monika Hoffmann-Böhme zum Moorstich „Stinkebrink“. Dort erläuterten Monika Hoffmann-Böhme, Ernst-Wilhelm Beckmeier (ehemaliger techn. Betriebsleiter des Staatsbades Meinberg) und Wolfgang Diekmann die Besonderheiten eines Niedermoores in einem Mineralwasserquellgebiet, die Moorlagerstätte selbst, den Moorabbau, die Mooraufbereitung, die Moorförderung und das Recyclingverfahren.

Ein Rundgang auf den Dämmen der Moorlagertaschen vermittelte die im dortigen Biotop vorherrschende besondere Atmosphäre – vor allem jetzt im Winter. Ein Höhepunkt stellte die Inbetriebnahme der fast 90 Jahre alten BorsigMammut-Pumpanlage dar. Nicht nur Technik-Freaks waren über die einmalige Anlage begeistert und erklärten ihr Wiederkommen. Auf dem Rückweg wanderte die Gruppe über den Sonnenweg entlang der Yoga-Info-Tafeln und dem Buschkampweg zur Gaststätte „Meinberger Schweiz“, um das Gesehene und die gesammelten Eindrücke untereinander auszutauschen.wi002

Übereinstimmend war bei den Teilnehmern herauszuhören, dass ihnen die kleine Winterwanderung gut gefallen hat. Es wurden schon Erkundigungen über die nächsten Aktivitäten des Heimatvereins Bad Meinberg eingeholt.

Alte Ansichten aus Bad Meinberg - vom 21.12.2016
alte_ansichtenQuelle: Stadtanzeiger, vom 21.12.2016 Nr. 616.
Denkmäler rücken in den Focus - vom 21.12.2016
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Nachbetrachtung Museumsbesuch vom 6.11.2016

img_2384Eine kleine Gruppe (7 Personen) des Heimatvereins Bad Meinberg fuhr am Sonntag, 06.11.16 etwa um 14.15 Uhr in Fahrgemeinschaften vom Bad Meinberger Busbahnhof nach Detmold, um gegen 15.00 Uhr an einer öffentlichen Führung im Lippischen Landesmuseum Detmold teilzunehmen. Unser Ansinnen war es, den Hauptteil der Archäologischen Landesausstellung NRW mit dem Titel „Revolution Jungsteinzeit“ zu besichtigen. Extra für unsere kleine Gruppe stellte das Museum einen Führer ab, der uns gekonnt und wissensreich durch die hochinteressante Ausstellung führte. Wir erfuhren vom wohl größten Umbruch der Menschheitsgeschichte.
Nach 2,5 Millionen Jahren, in denen der Mensch als Jäger und Sammler lebte, wird er vor 12.000 Jahren erstmals sesshaft, errichtet Siedlungen mit festen Gebäuden, begann Getreide anzubauen und Vieh zu züchten. Die jungsteinzeitliche Revolution steht am Anfang der modernen Zivilisation in Europa und ist zugleich Ausgangspunkt für viele Errungenschaften, aber auch Probleme unserer Gegenwart. Um die vielen Eindrücke einer wirklich sehenswerten Ausstellung besser sacken zu lassen, begab sich die Gruppe nach etwa 1 ½ Stunden in das benachbarte Café “Jedermann”. Dort bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher lockerer Atmosphäre wurde noch vieles besprochen und ausgetauscht.

Alle Teilnehmer stellten fest, einen sehr schönen Nachmittag im Kreis des Heimatvereins Bad Meinberg erlebt zu haben.