Grafregent Ernst zur Lippe

graf_regentZur Erinnerung an den Einzug des Grafregenten Ernst zur Lippe- Biesterfeld 1897, dem auch ein Denkmal im Detmolder Schlosspark gewidmet ist. Sieger im lippischen Thronfolgestreit zwischen dem Hause Schaumburg-Lippe (Bückeburg) und Lippe Biesterfeld um den Regentschaftsanspruch im Fürstentum Lippe. Eine jahrelange Auseinandersetzung, die über Deutschlands Grenzen hinaus für Beachtung sorgte. Selbst der Kaiser hatte sich für die Bückeburger eingesetzt, doch das Schiedsgericht urteilte anders. Der Meinberger Postverwalter Steinmeier ließ aus Freude darüber auf eigene Kosten und auf eigenem Grund in der Meinberger Schweiz diesen Obelisken errichten.

Mit dem Denkmal des Grafregenten Ernst, der in Detmold am Eingang zum Schlosspark auf seinem Bronzesessel sitzt, wollten die Lipper den Kaiser in Berlin und das Fürstentum in Bückeburg ärgern, weil die Biesterfelder im Streit um die Fürstenkrone gegen die

Bückeburger gesiegt hatten. Der Kaiser hatte sich für die Schaumburg-Lipper eingesetzt, mit denen er verwandt war. Das Schiedsgericht unter Vorsitz des Königs von Sachsen hatte anders entschieden.

GPS – Daten: N 51°53’30.58″ E  8°59’20.90″