Denkmal-Pauline-2Fürstin Pauline zur Lippe

(1769 – 1820) gilt als bedeutendste Regentin des lippischen Fürstenhauses und Vorbild im Sozialwesen Deutschlands für Armenfürsorge, Arbeitsbeschaffung, Eingliederung Straffälliger, Kinderbetreuung, Pflege im Krankenhaus. Sie gründete 1895 die erste Heilanstalt für Geisteskranke, die zuvor in Zuchthäusern „aufbewahrt“ wurden. Wenn sie in Meinberg zur Kur weilte, so wird überliefert, gewährte sie strickend Audienz auf dieser Parkbank.

Fürstin Pauline war eine geistreiche Frau; geb. 1769 in Ballenstedt im Ostharz, der Residenz der Herzöge von Anhalt-Bernburg; zu ihrer Zeit war Meinberg das gesellschaftliche Aushängeschild für Lippe; Curort, Stern, Rose, das gräfliche Ballhaus; Pauline war oft in Meinberg, führte hier viele außen- und innenpolitische Verhandlungen; als sie 1767 nach Detmold kam, herrschte große Armut und sie stellte sich dieser Aufgabe; ihre sozialen Einrichtungen waren vorbildlich.

GPS – Daten: N 51°53’44.65″ E  8°58’56.12″